Hat stattgefunden: Jungenschaftstag

Bericht vom virtuellen Treffen

Evangelisches Jugendwerk in Württemberg

Der Landesjungenschaftstag am 17.5.2020 wurde letztlich doch nicht abgesagt: Er fand virtuell statt. Im Folgenden der Bericht dazu.

 

„Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen.“ Der wohl meist bekannte Satz der letzten Wochen. In Zeiten von häuslicher Quarantäne, beruflichen Einschränkungen und dem Anfang einer Umstellung auf das technische Zeitalter freut man sich über einen Hauch von Normalität. Das dachten sich auch die Veranstalter des jährlich stattfindenden Jungenschaftstages aus Bösingen, welche auch dieses Jahr für hunderte Jugendliche einen tollen Tag auf die Beine stellten.

Dass dieser Tag kein typisches Treffen von Jungen sein konnte war klar. Der normalerweise im großen Zelt stattfindende Gottesdienst sowie der riesige Stationenlauf waren aufgrund der Pandemie nicht möglich. Dennoch suchten die Veranstalter eine Möglichkeit, diesen Tag stattfinden zulassen. Am Ende organisierten sie den Tag über soziale Medien.

Die Teams bestanden aus Gruppen von 4 bis 6 Jungen im Alter von 13 bis 25 Jahren. Die Gruppen mussten sich selbst organisieren und sich über einen Chatraum ihrer Wahl treffen. Unsere Wahl fiel auf eine der bekanntesten Möglichkeiten: Skype. Jede Gruppe hatte einen Teamleiter, der von einem ihm zugeordneten Ansprechpartner über Telegramm eine Aufgabe gestellt bekam und diese an die Gruppe weiterleitete. Die Grundsituation wurde schon vor Beginn des Tages bekannt gegeben. Diese lautete: „Ihr seid auf den Weg nach Bösingen und fahrt durch einen tiefen Wald. Ihr wollt zur Hütte und dort in einer Männer-WG leben. Jedoch hat euer Bus eine Panne, ihr denkt ihr findet den Weg zur Hütte auch ohne Auto, doch dann verirrt ihr euch. Wie findet ihr den Weg zur Hütte?“

Es gab 4 Stationen, die uns den Weg zur Hütte zeigen sollten, zu jeder Station gehörten zwei Rätsel und zwei Aktionsaufgaben, welche alle erledigt und den Veranstaltern zugeschickt werden mussten, bevor man zur nächsten Station vorrücken konnte. Ein Tipp konnte bei den Veranstaltern erfragt werden, jedoch musste man dann mit Strafzeit rechnen. Für die vier Stationen hatte jedes Team 150 Minuten Zeit. Am Ende gewann die Jungenschaft aus Rutesheim und die Pfullinger Jugendvolleyballer belegten einen guten zwölften Rang. Am Ende stand jedoch das „Zusammensein“ im Mittelpunkt.

Trotz der schwierigen Situation und der neuartigen Umstände war der Tag meiner Ansicht nach ein voller Erfolg. Man konnte sich mit Freunde besprechen, zusammen rätseln und über die Aktionsaufgaben lachen. Es war eine gute Ablenkung zu den schwierigen Zeiten und ich denke alle Teilnehmer sowie die Veranstalter hatten viel Spaß.

Peter Heidt

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