Bericht des Posaunenchores

Der Posaunenchor Pfullingen und Corona

Wie durchlebte der Posaunenchor das Corona-Jahr 2020?

 

Wenn man auf diese Frage antworten soll, dann kann man zunächst nur sagen: Ganz anders.

Genauer betrachtet stellt man fest, dass die ersten beiden Monate ja noch ganz normal verliefen, das bedeutete für uns: Traditionelles Sterne würfeln, wöchentliche Proben, aber wenige öffentliche Einsätze wie immer zum Jahresbeginn.

 

Dass das mit den öffentlichen Auftritten noch ganz anders kommen sollte, ahnte damals noch niemand. Corona veränderte so viel!

 

im März (11.3.) war die letzte Probe vor der Corona-Auszeit

 

Die Liste der ausgefallenen Termine ist schon sehr lang:

  • das Ski-Wochenende
  • das Blasen beim Rundfunkgottesdienst
  • der Kreuzweg an Karfreitag auf den Georgenberg
  • das Osterblasen auf dem Friedhof
  • der Bezirks-Jungbläsertag in Eningen
  • der Landesposaunentag in Ulm (28.6.)
  • das Blasen bei der (verschobenen) Konfirmation
  • der Martinsumzug
  • das Kurrende-Blasen im Advent
  • die ganzen adventlichen und weihnachtlichen Auftritte in den Gottesdiensten
  • das gemeinsame Musizieren mit den Bläsern der EmK und der ökumenische Gottesdienst
  • ausgefallen sind auch das gemütliche vierteljährliche Beisammensein nach den Proben, bei denen Bläser aus einer Stimme für alle etwas zum Essen und Trinken auf den Tisch zaubern, und die vielen Gespräche, die sich dabei ergeben

 

Und trotz allem: Trübsal blasen ist nicht unser Ding, auch wenn die Einschränkungen unsere Chorarbeit sehr stark belastet haben und noch belasten.

 

Sobald es Regelungen gab, die das Blasen in kleinen Gruppen und mit den noch völlig neuen Abstandsregeln erlaubt haben, waren die Bläser aktiv dabei:

  • beim Osterblasen in Zweier-Gruppen
  • bei insgesamt 3 Gottesdiensten im Grünen auf der Wanne mit 10-15 Bläsern
  • bei Beerdigungen und beim Spielen bei den Altersheimen mit 5-10 Bläsern
  • beim Gottesdienst an Erntedank erstmals mit geteiltem Chor, die eine Hälfte im frühen, die andere Hälfte im späteren Gottesdienst

 

Ab Mitte Juni fanden erste Proben mit Hygienekonzept beim Freizeitheim statt. Das war insofern spannend, weil sich großflächig verteilt ein neues, ungewohntes Klangbild ergab. Das bedeutete, daß die Bläser ihren eigenen Ton deutlicher hörten, aber dabei die stützenden und orientierenden Stimmen links und rechts jedoch nur schwach hören konnten. Mit der Zeit hat das Musizieren gut funktioniert, und es waren schöne Abende im Freien. Und einmal gab es sogar Aufnahmen für den Online-Gottesdienst am 12. Juli.

 

Ab September haben wir die Proben wieder ins PGH verlegt, wo wir dankbar sind für die große Raumfläche, so daß für 20-25 Bläser genügend Platz da ist.

 

Ein gemeinschaftliches Highlight war im September unsere Wanderung für interessierte Bläser an einem herrlich sonnigen Tag durch Weinberge, entlang der Schnapsbrünnelestour oder zur Hornisgrinde im Nordschwarzwald.
 

Seit November war leider keine Probe mehr möglich. Das Angebot zum Einzelunterricht, für manche ist es "das erste Mal", wird von Einzelnen gut angenommen.

 

Die Planungen für das Jahr 2021 sind leider momentan sehr schwierig und finden „auf Sicht" statt.

 

In 2021 geplante/ voraussichtliche Termine:

  • 3./4. Juli Landesposaunentag in Ulm
  • 24.-26. September Posaunenchor Wochenende im Kleinwalsertal
  •  So 5. Dezember Bläsergottesdienst (am 2. Advent)
  • Gottesdienste im Grünen: 13. Mai (Himmelfahrt), 13. Juni, 1. August

 

Insgesamt ist in diesem Corona-Jahr festzustellen, dass die Bläser dankbar sind und gerne kommen, sobald sich die Möglichkeiten dazu ergeben. Für den Dirigenten ist es ein großer Aufwand, anhand der sich häufig ändernden und oft unklaren Rahmenbedingungen ein Konzept zu überlegen, in welcher Variation wir proben und spielen können, sodass etwas Brauchbares bzw. Hörbares dabei herauskommt. Weil es für die Bläser schwierig ist, nur nach Dirigat zu spielen, wenn der Chorklang verspätet zu hören ist. Doch es hat auch positive Seiten, weil wir in den verschiedensten Besetzungen, die man in einem „normalen“ Jahr nie ausprobieren würde, mit neuen Klängen immer wieder schöne Auftritte hatten und das Musizieren uns und unseren Zuhörern viel Freude bereitet hat.

 

Wir sind zuversichtlich, dass wir im Laufe des Jahres, vor allem in den wärmeren Sommermonaten, wieder unsere normalen Proben aufnehmen können und dann mit vollen Klängen in Gottesdiensten und auch bei Ständchen spielen können.

 

Jörg Kleih und Helmut Sieber

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